Wie kann unser aus den Fugen geratenes Medizin- und Gesundheitssystem
nachhaltig verändert und weiterentwickelt werden? Für die Beantwortung
dieser Frage ist ein fundamental neues Denken erforderlich, das der
Autor auf dem grundlegenden Lebensprinzip der Verbundenheit entwickelt.
Dabei stützt er sich auf die Erkenntnisse der Neurobiologie sowie der
aktuellen Placebo- und Kommunikationsforschung und zeigt auf, dass auch
im Gesundheitssystem alles miteinander verbunden ist.
Die Medizin von morgen wird ein viel weiter gefasstes Verständnis von
Bewusstsein und essenzieller Verbundenheit haben, das zu einem
integralen Menschenbild führt. Klaus-Dieter Platsch formuliert sechs
Thesen, die maßgeblich für eine Medizin des dritten Jahrtausends sind.
An konkreten Beispielen werden die künftigen Anforderungen an die
ärztliche Persönlichkeit sowie die Grundhaltungen einer gelingenden
Arzt-Patienten-Begegnung entwickelt.